Top Angebot
Reiseberichte
Sie sind hier: Startseite --> Reiseberichte --> Peking
Peking Reiseerlebnis
Autor: Romy Elsbeth Rehm

Peking oder besser Beijing ist als Chinas Hauptstadt ein Muss für jeden Reisenden. Die Metropole ist nicht nur Schauplatz der Olympischen Spiele sondern hat auch eine jahrhundertelange Geschichte.

Meine Reise in Peking führte mich zuerst zum Platz des Himmlischen Friedens. Von den enormen Ausmaßen des Platzes selbst bemerkt man zuerst nicht viel da der riesige Klotz des Mao-Mausoleums vor einem auftaucht. Ihm gegenüber betrat ich durch das Tiananmen, welches man durch das riesige Mao Zedong Bild kennt, die Verbotene Stadt. Eine vollkommen andere Welt fern vom regen Treiben auf den Straßen, der hupenden Autos und schreienden Menschen.
Tipp: Auf diesem riesigen Treffpunkt begegnet man vielen netten Leuten, die nur ein bisschen mit einem plaudern möchten. Man erfährt dabei einiges über die Stadt, deren Geschichte und vor allem wohin man abends gehen kann oder was man sich unbedingt anschauen sollte.
Weiter ging es nach Badaling, eine von 5 Abschnitten der Chinesischen Mauer. Die restaurierte Mauer kann hier sicher bestiegen werden. Die unterschiedliche Treppenhöhe und Steile erschweren einem jedoch den Aufstieg. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl nach 40 Minuten den Gipfel zu erreichen. Man könnte allerdings auch die Seilbahn zur Spitze nehmen und die Stufen hinunterlaufen, was den Vorgang etwas vereinfacht.
Tipp: Bereits in der Mitte des Weges kann man sich ein Zertifikat ausstellen lassen, das einem die Besteigung der Mauer bestätigt.
Geplättet durch den Maueraufstieg in Badaling ging es am nächsten Tag zur Mauerwanderung von Jinshanling nach Simatai. Die 10km lange Strecke benötigt ca. 4 Stunden durch das auf und ab der Stufen. Noch wird dieses Teilstück von den Touristen kaum besucht, obwohl es sich hierbei meiner Meinung nach um den schönsten Aufstieg handelt. Der herrliche Ausblick auf endlose Weiten und kristallklare Flüsse lohnen die zwei Stunden Fahrt von Peking.
Tipp: Wenn Sie den dortigen Bauern etwas Geld geben oder ein Buch einkaufen zeigen Ihnen diese eine Abkürzung („shortcut“), welche 2 Stunden ersparen. Sie sehen dort das Leben im Hinterland am Fuße der Mauer, fern von jeglichem Tourismus.
Der Lamatempel empfing mich mit dem betörenden Duft der Räucherstäbchen. Das buddhistische Kloster ist reich an Kunstschätzen. Man könnte Stunden damit zubringen die ganzen kleinen Details zu beschauen und fände dann immernoch etwas Neues. Vollkommen unerwartet tauchte in der letzten Halle eine gigantische hölzerne Buddhastatue auf, welche geradeso unters Dach passte.
Tipp: Das fotografieren in buddhistischen Hallen ist leider nicht erlaubt, aber die Vorhöfe dürfen fotografiert werden.
Es folgten die verwinkelten Gässchen und grauen Häuschen Hutongs. Sie sind die teuersten Grundstücke Pekings. Eine Familie die dort ein Haus besitzt soll auf immer Glück haben.
Tipp: In Hutong sollte man sich definitiv eine preiswerte Rikscharundfahrt gönnen.

Ich sah somit nur einen Bruchteil der Sehenswürdigkeiten Pekings. Die Vielfältigkeit der Attraktionen lässt Ihre Reise garantiert nicht langweilig werden!