Die Halbinsel liegt im Süden der Provinz Guangxi und am Südchinesischen Meer. Der Badeort ist bei ausländischen Touristen noch weitgehend unbekannt und taucht nur selten in Reiseführern auf.
Am südlichen Ende der Halbinsel liegt der berühmte Silberstrand. Weißer weicher Sand, häufiger Sonnenschein mit einer angenehmen warmen Brise und 23°C warmes Wasser machen ihn zu einem entspannenden Badevergnügen. An den Badestränden kann man sich für ca. 10€ ganztägig einen Sonnenschirm mit beliebig vielen Stühlen und Tischen anmieten.
Tipp: Ziehen Sie Ihre Badeklamotten schon im Hotel an, am Strand umziehen kostet Sie 2€ und auf den Toiletten umziehen ist nicht gestattet.
Sollten Sie sich vom Hauptstrand Richtung Osten wegbewegen treffen sie auf eine weitläufige Sandebene. Völlig friedlich und fern von den Strandurlaubern können Sie Stundenlang kreuz und quer durch die Ebene laufen. Bunte Muscheln, Korallen und kleine ungefärliche Krebse leben in den ca. 4cm tiefen Wasserflächen der Sandebene. Hier und dort pflügen die örtlichen Bauern den Sand nach Sandwürmern um, eine lokale Delikatesse.
Tipp: Auch wenn es in westlichen Ländern eher ungewöhlich ist sollten Sie einen Regenschirm als Sonnenschutz benutzen. Sonnenblocker reicht hier nicht aus.
Versteckt und den Touristen nahezu unbekannt liegt die Aigean, die Liebesbucht, im Westen der Insel. Durch die Kaimauer geschützt und am kristallklaren Wasser, lädt die Bucht mit dem teilweise weichen Sandstrand und der felsigen Küste zum Baden und Verweilen ein. In der Nähe sieht man auch Pfahlbauten und Fischereiwerften welche mit gründlicher Handarbeit die Holzboote bauen.
Tipp: Samstags pilgern hier eine Vielzahl von frisch Verheirateten hin, um Hochzeitsbilder an der schönen Bucht zu machen. Bis zu 30 Hochzeitspärchen können beim Sonnenuntergang gesichtet werden.
Im Norden liegt das Waisha Seafood Island, dass durch einen Hafen scheinbar von der Stadt abgetrennt ist. Entlang des Ufers kann man in zahlreichen Restaurants allerhand Spezilitäten aus dem Meer, wie Seesterne, Seeigel und Fische deren Name ich nicht kenne, verspeisen. Man sucht sich das Essen in den Aquarien aus und bekommt es frisch zubereitet serviert. Inmitten der hawaiianisch anmutenden Hütten und im altertümlichen Stil gebauten Häuser kommt das richtige Urlaubsfeeling auf.
Tipp: Wer die heimische Kost vermissen sollte findet dort auch ein sehr gutes westliches Restaurant.
Das kleine verträumte Sträßchen der … lässt deutlich den Einfluss vergangener Kolonialmächte spüren. Die heruntergekommenen, ungepflegten Gebäude scheinen auf den ersten Blick dem Reinlichkeitsfanatiker als eher abstoßend doch bei genaueren hinschaun hat jedes Häußchen seine eigenen kleinen liebevollen Details die einen besonderen Charme versprühen.
Der Fährhafen im Süden hat ein Vielzahl von rustikalen Schiffen. Die halb auf dem trockenen liegenden Schiffe sind für einige Familien Wohn- und Arbeitsort. Vom Strand aus kann man den hölzernen Fischerbooten den ganzen Tag lang bei der Arbeit zusehen.
Tipp: In der Sonnendämmerung entsteht durch das orangene Licht eine wahre Postkartenidylle.
Von Beihai aus sollte man sich die 2-stündige Fährfahrt nach Weizhou gönnen. Die Vulkaninsel liegt im Südchinesischen Meer und ist ein beliebtes Tagesausflugsziel. Mehrere Sehenswürdigkeiten darunter Menschenleere Strände, eigentümliche Gesteinsformationen vulkanischen Ursprungs, verträumte und ursprüngliche Dörfer, Bananenplantagen und Korallenriffe machen diese Insel so sehenswert.
Tipp: Nehmen Sie Proviant mit. Essen und Restaurants sind nur am Hafen erhältlich. Auf der Rundfahrt selbst können Getränke und Bananen gekauft werden. Organisieren Sie die Rundreise auch im vornherein mit dem Reiseveranstalter Ihres Vertrauens, um unangenehmen Überraschungen vorzubeugen.
Beihai mit Weizhou ist gut für einen kleinen Zwischenstopp oder eine Kurzreise von 3-4 Tagen. Besonders gut ist es für die, welche den Massentouristen etwas aus dem Weg gehen wollen oder ein freies Wochenende zum reisen zur Verfügung haben.