
Lhasa ist die Hauptstadt der Autonomen Region Tibet, und ebenfalls das kulturelle und religiöse Zentrum der Provinz. Prachtvoll geschmückte tibetische Tempel und Klosteranlagen, wie auch der herrliche Antlitz des Potala und Norbulingka Palastes dominieren das Stadtbild. Die dort lebenden etwa 150.000 Einwohner praktizieren daher die Kultur Tibets seit Jahrzehnten nahezu unverändert.
Lhasa liegt in einer Höhe von über 3658m über dem Meeresspiegel auf einem der fruchtbarsten Landstriche des Tibet- Hochplateaus (Das Dach der Welt). Die dort herrschende dünne Luft und intensive Sonneneinstrahlung machen es den Reisenden nicht immer einfach.
Der Potala Palast (Lhasa)
Der Potala Palast ist wohl das prächtigste, auffälligste und monumentalste Bauwerk in Tibet. Er war einst die Winterresidenz des Dalai Lama (traditionelle Sommerresidenz war seit 1755 der Juwelen-Garten, Norbulingka, im Westen der Stadt) und ist heute das Symbol für die Stadt Lhasa. Der Komplex besteht sowohl aus einem roten, als auch einem weißen Palast die so geschickt ineinander gebaut wurden, dass es scheint als wäre es ein und das selbe Gebäude. Das Symbolbild für tibetische Architektur und Kunst, wurde in seiner Geschichte mehrmals durch Blitze und Kriege beschädigt. Der heutige Palast wurde im 17. Jahrhundert auf den Ruinen des vorherigen Palastes errichtet.
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Das Jokhang Kloster (Lhasa)
Das Jokhang Kloster, 1 km östlich vom Potala Palast gelegen, wurde im Jahre 647 errichtet. Als ältestes religiöses Gebäude von Lhasa wurde es als eine der wichtigsten Kulturstätten unter staatlichen Denkmalschutz gestellt. Es ist das religiöse Zentrum Tibets und das höchste Pilgerziel für lamaistische Buddhisten. Es beinhaltet die heiligste Statue der Provinz, den Jobo Shakayamuni. Der Baustil ist eine Verschmelzung chinesischer, tibetischer und indischer Baukünste.
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Norbulingka (Lhasa)
Die ehemalige Sommeresidenz des Dalai Lama, der Norbulingka, erstreckt sich auf einem Areal von rund 360.000m². Norbulingka bedeutet "mit Edelsteinen geschmückter Garten" und damit sind warscheinlich die Sommerpaläste der verschiedenen Dalai Lamas gemeint, welche in der Anlage zu finden sind. Im Park befinden sich neben den Palästen ebensfalls heilende Quellen, mehrere Pavillions und ein kleiner Zoo.
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Der Ramoche (Lhasa)
Der Ramoche ist neben dem Jokhang, das zweitwichtigste religiöse Gebäude Tibets und war der eigentliche Aufenthaltsort der Jobo Shakayamuni. Aus Sicherheitsgründen tauschten die beiden Stätten Ihre heiligsten Statuen und heute sieht man im Ramoche die „Jobo Mikyö Dorje“. Neben dieser prächtigen Statue gibt es aber noch viele weitere wertvolle, sehenswerte Statuen und Figuren. Der ganze Bau wurde erst in den 80er Jahren komplett renoviert und präsentiert sich somit in einem sehr guten Zustand.
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Der Barkhor (Lhasa)
Der Barkor, ist der Umrundungsweg des Berges auf dem der Potala Palast steht. Der gesamte Weg zeigt sich von einer sehr kulturellen Seite, mit vielen ihn säumenden Adelsgebäuden, Marktständen und zahlreichen in traditionellen Gewändern gekleideten Tibetern. Es ist der beste Ort in ganz Tibet um die verschiedenen Lebensgewohnheiten, Bräuche und Gewänder der Einheimischen zu sehen oder auch eines der zahlreichen, verschiedenen und qualitativ guten Souveniers zu erstehen.
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Das Sera und das Drepung Kloster (Lhasa)
Diese beiden Klosterkomplexe dienen der Ausbildung von Mönchen der Gelugpa Schule, die aus fernen Städten hierher reisen um sich mehrere Jahre dem Studium zu widmen. Beide Anlagen, liegen unweit der Stadt Lhasa und bilden so große Einheiten, dass man sie auch als Klosterstädte bezeichnen könnte. Jedoch wurden die einzelnen Gebäude in den „Städten“ nicht gebaut um eine große Einheit zu bilden, sondern um die Schüler voneinander abzugrenzen. Sowohl im Sera, als auch im Drepung gibt es zahlreiche interessante Gebäude samt unzähligen Sehenwürdigkeiten.
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Das Ganden Kloster (Lhasa)
Etwa 60km von Lhasa entfernt befindet sich das Gangden Kloster. Der einst wunderschöne am Hang liegende Komplex wurde während der chinesischen Kulturrevolution beinahe komplett zerstört. Von den einst 200 Gebäuden sind seid den 80er Jahren aber nahezu 100 wieder orginalgetreu rekonstruiert worden. Der Klosterkomplex kann heute wieder besichtigt werden; die noch verbliebenen Gebäudestümpfe werden als Mahnmal angesehen. Im Kloster befindet sich ein Restaurant.
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Das Nechung Kloster(Lhasa)
Das Nechung Kloster hat eine sehr interessante Geschichte, die sich um dessen Standort und ein Orakel dreht. Noch heute ist es die Stätte des „tibetischen Staatsorakels“, wird aber hauptsächlich als buddhistisches Kloster genutzt. Im Inneren sind sehr viele schöne, meist vom Drepung Kloster geschenkte, buddhistische Statuen zu sehen. Eine von ihnen ist etwa 2 Stockwerke hoch. Eher zum schmunzeln erscheint die Erklärung, warum im Klosterhof dutzende Hähne zu sehen sind. Die Mönche des Klosters kaufen die Vögel in der Stadt um diese vor der Schlachtung bewahren.
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