
Kunming, die Stadt des ewigen Frühlings und Hauptstadt der Provinz Yunnan, liegt im äußersten Südwesten Chinas. Die zahlreichen schönen Berge und Sehenswürdigkeiten der historischen Kulturstadt sind Landesbekannt. Der Steinwald nicht weit von Kunming ist sogar der größte des Landes. Besonders berühmt ist Kunming auch für die Vielschichtigkeit der Bevölkerung. Mehrere nationale Minderheiten wie die Yi, Hui und Miao Völker üben hier ihren stark ausgeprägten und vielfältigen Brauchtum aus.
Der Steinwald
Mit einer Fläche von etwa 26.000 Hektar liegt der Steinwald im Kreis Lunan, ca. 120 km
südöstlich von Kunming. Ein weltbekanntes Karstgebiet, wovon zur Zeit erst eine Fläche von 80 Hektar als Reisegebiet erschlossen ist. Hier stehen hoch emporragende, schroffe Felsen mit pittoresken Gipfeln. Von weitem erscheinen sie wirklich wie ein Wald aus Stein. der seiner Landschaftsform wegen auch das "Erste Weltwunder" genannt wird. Diese Karstformation entstand vor etwa 270 Millionen Jahren, als die Erdkruste sich hob und das ursprünglich vorhandene Meer absinken ließ.
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Der Yuantong-Tempel
Der Yuantong-Tempel ist die größte buddhistische Anlage in Kunming. Er ist im Yuantong-Park gelegen und wurde in der Tang-Zeit (618-907) erbaut. Der heutige Tempel stammt allerdings aus der Yuan-Zeit (1271-1368). Im Tempel gibt es einen Ehrenbogen, einen achteckigen Pavillon, die Yuantong Halle, einen Wasserpavillon und Wandelgänge.
In der Yuantong-Halle gibt es eine Buddhastatue aus der Yuan-Zeit und zwei Drachenfiguren aus der Ming-Zeit, die sich jeweils um die Säule winden.
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Die Westberge
Am Westufer des Dianchi-Sees erheben sich die Westberge, ein 210 Hektar großer natürlicher Waldpark. Hier wachsen alte Bäume bis in den Himmel hinauf. Das Wald-Gebiet besteht aus dem Huating-, dem Taihua- und dem Luohan Berg, die sich insgesamt über 40 km in einer durchschnittlichen Höhe von 2.500 m erstrecken. An gewundenen Pfaden im Schatten mächtiger Bäume liegen die alten Tempel Huating und Taihua. An steilen Berghängen und auf gefährlichen Klippen sind mehrere Bauten zu sehen, so der Sanqing-Pavillon und das Drachentor, ein herrlicher Gebäudekomplex auf einem Felsen.
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Dianchi-See
Der Dianchi-See, auch Kunming-See genannt, befindet sich im Südwesten des Stadtgebiets. Dieser Süßwassersee liegt 1886,5 m über dem Meeresspiegel und sein Wasser ist im Durchschnitt 4,4 m tief. Der See erstreckt sich vom Süden nach Norden über eine Länge von 39 km und hat eine Gesamtfläche von 298 km². Er ist der acht-größte See in China und der größte in der Provinz Yunnan.
Der Dianchi-See zählt zu den bedeutendsten Landschaftsgebieten Chinas. Auf dem See werden Schiffahrtslinien betrieben, mit denen man direkt zum Daguan-Park, Haigeng, den Nationalitätendörfern Yunnan sowie zum Waldpark Xishan gelangen kann.
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Cuihu-Park
Der Cuihu-Park nimmt im Norden der Stadt ein Terrain von 210 000 qm ein.
Um die Huxin-Insel sind Bauwerke wie der Huxin-Pavillon, Guanyu-Kammer (Aussichtsturm zum Fischbeobachten) und ein Wasserpavillon erbaut worden. So ist eine komplette Parkanlage entstanden.
Die Wasserfläche im Park beträgt 180 000 qm. Seit 1985 fliegen zahlreiche Rotschnabel-Möwen zwischen Oktober und März aus Sibirien hierher, um hier zu überwintern. Sie leben mit dem Menschen harmonisch zusammen, so daß Kunming der idealste Ort zum Beobachten von Rotschnabel-Möwen geworden ist.
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Der Jindian (Goldene Tempel) Park
Der Jindian Park liegt sieben Kilometer nordöstlich von Kunming am Mingfeng Berg und ist ein Wald-Reservat. Die Anlage des Tempels kommt einer kleinen Stadt gleich und beinhaltet den Taihe Palast (Palast der Höchsten Harmonie), den Goldenen Tempel, den Glockenturm, das Palastmuseum und einen botanischen Garten. Auf dem Mingfeng Berg steht der sagenhafte Goldene Tempel, der 6,7 m hoch und 7,8 m breit ist. Er wurde aus 250 Tonnen Bronze gegossen und stellt damit die größte bronzene Halle in China dar. Mit seiner eigenen Baustruktur, gehört er zu den selten Besonderheiten in der chinesischen Baukunst.
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Der Blumen- und Vogelmarkt
Auf diesem Markt, an der Yongdao-Straße, wurden früher Blumen, Vögel, Insekten und Goldfische zum Verkauf angeboten. Der Ort entwickelte sich mit der Zeit zur Touristenattraktion und ist heute gleichzeitig Sehenswürdigkeit und Einkaufszentrum. Heute findet man dort zusätzlich auch Schmuck, Handwerk, Antiquitäten und Münzen.
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