
Dali liegt in der südwestlichen Provinz Yunnan. Hier lebte und lebt noch heute hauptsächlich das Volk, das von den Chinesen Bai genannt wird. Die Stadt Dali wird überragt von einer 4000m hohen Gebirgskette, dem Cangshan. Die quadratische Altstadt ist von einer Stadtmauer mit stolzen Toren umgeben. Die alte Stadtmauer samt Süd- und Nordtor ist größtenteils noch sehr gut erhalten. Dali ist sowohl bei Chinesen als auch bei ausländischen Touristen wegen den reichen und gut erhaltenen Kulturschätzen beliebt. Viele traditionelle Geschäfte, Werkstätten, Tempel und Klöster sind heute für Touristen zugänglich.
Das Cangshan Gebirge und der Erhai See
Das Cangshan Gebirge, ist bereits aus der Stadt, in der Ferne zu sehen. Es ist berühmt für seine schönen schneebedeckten Gipfel. Jene ragen alle mindestens 3500m und der höchste sogar 4100m vom Meeresspiegel empor. Es grenzt im Osten an den Erhai See. Mit den unterschiedlichsten Pflanzen und Bäumen sind die Cangshan Berge ein wahrhaftiger botanischer Garten. Dieses bewaldete, von vielen Bächen durchflossene Gebirge grenzt direkt an den Erhai See. Der See liegt auf einem Plateau in 1972m Höhe und eine Bootsfahrt auf seinem kristallklarem Wasser, bietet die ideale Gelegenheit für traumhafte Landschaftsfotos. So entsteht hier ein Naturschauspiel mit dem poetischen Namen "Silber Cangshan und Erhai-See aus Jade".
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Die Drei Pagoden
Die Drei Pagoden des Chongshen Klosters, am Fuße der Zhonghe Bergspitze (gehört zu den Cangshan Bergen), befinden sich nur einen Kilometer von der mittelalterlichen Stadt Dali entfernt. Die drei wunderschönen Pagoden sind Zeugen der langen Geschichte der Stadt. Der Bau der ersten und mit 70m bzw. 16 Stockwerken höchsten Pagode wurde 822 begonnen. Die beiden kleineren Pagoden entstanden zu einem späteren Zeitpunkt. Wie für Dali typisch präsentieren sich die Pagoden im Kunst- und Baustil der Bai Minorität.
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Die Jizu-Huegel von Binchuan
Dieser Berg erhielt seinen Namen, da die Einheimischen der Meinung waren, dass seine Form der eines Hühnerfußes ähnelt. Die Hügel sind von religiöser Bedeutung für die Buddhisten und auch bei Touristen als Ausflugsziel sehr beliebt.
Vom zweiten Stockwerk des Lengyan-Turm genießen die Besucher eine wundervolle Aussicht auf die Cangshan Berge, die Drei Pagoden und den Erhai-See, welche sich im Westen aneinanderreihen. Im Norden erblicken sie den mit silbrigem Schnee bedeckten Yulong (Jadedrachen) Berg.
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Shibao Berg
25 km südwestlich des Jianchuanbezirk befinden sich die Shibao (Steinschatz) Hügel, auch Shizhong (Steinglocke) Hügel genannt. Mit Gebäuden aus der Tang und der Song Dynastie ist die Region als historische Stätte anerkannt. Die Regierung hat das ganze Gebiet unter Denkmalschutz gestellt. Die Szenerie setzt sich aus dem Shizhong Tempel, dem Baoxiang Tempel und und der Haiyunju Landschaft zusammen.139 Buddhastatuen in 16 Grotten verteilen im Gebietes des Shizhong Tempels. Für Touristen interessant, ist neben dem Gesamtbild der Region, vor allem der Shizhong und der Baoxiang Tempel. Der Baoxiang Tempel ist ein Taoistischer Tempel, der von einigen Mönchen bewohnt wird und durch seine Atmosphäre und einige sehenswürdige Statuen lockt.
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Die Schmetterling-Quelle
Die Schmetterling-Quelle (Hudie Quelle) befindet sich etwa 25 km nördlich von Dali. Eigentlich ist die Schmetterling-Quelle ein Teich, vier Meter tief und 20 Meter breit, am Fuße der Yunlong Bergspitze. Die knorrigen Äste eines uralten Seidenbaums breiten sich über seiner Oberfläche aus. Jedes Jahr im vierten Monat des Mondkalenders trägt der Baum schmetterlingähnliche Blüten. Schmetterlingschwärme umflattern den Baum. Aufgrund dieses jährlichen Naturereignis hat sich die Schmetterling-Quelle in den Cangshan Bergen schnell bei den Reisenden herumgesprochen. Jedes Jahr zur Blütezeit des Baumes wird um die Quelle das „Schmetterlingsfest” der „Bai“ gefeiert. Es ist die beste Gelegenheit, um die „Bai“ in Ihrem traditionellen Trachen bei Ihren Zeremonien zu beobachten.
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