
"Stadt des Brokats" und "Stadt des Hibiskus" sind die Beinamen Chengdus. Die Hauptstadt und das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Provinz Sichuan, liegt im Südosten auf der Chuanxi-Ebene. Hier gibt es ein mildes Klima was die schönen Landschaften erklärt und dank ihrer langen Geschichte hat die Metropole auch reichlich antike Denkmäler. Die Vielzahl von Teehäuser und die geruhsame Lebensweise der Bewohner versprühen eine entspannte Atmosphäre in der großen Stadt.
Chengdus „Großer Panda Aufzuchtstation“
Nur 10 km nördlich und sehr gut zu erreichen finden Sie die größte Pandaaufzuchtstation der Welt. Auf 600 Hektar Land, das speziell an den Lebensraum der Pandabären angepasst wurde, leben etwa 39 Exemplare dieser stark vom Aussterben bedrohten Tierart. Die Luft im Reservoir ist stehts sehr frisch, da überall dichter Bambus zu finden ist, welcher viel Sauerstoff produziert. Der Panda kann hier in seinem (simulierten) natürlichen Lebensraum beobachtet werden. In freier Wildbahn findet man nur noch sehr wenige der weiß-schwarzen Bären, welche auch zunehmend durch die Gebietsansprüche des Menschen verdrängt werden. Ein weiteres Problem ist, das sich Pandabären zu 95% von bestimmten Bambussorten ernähren. In den 70er Jahren starben schätzungsweise 130 Tiere, da eine Bambusart ihre Blüte hatte und danach abstarb.
Bitte beachten Sie, dass der Pandabär eine wildes Tier und kein Kuschelbär ist. Es kann vorkommen das Ihnen die Wärter im Park anbieten gegen ein hohes Trinkgeld, Fotos mit einem der Bären zu machen. Wir raten Ihnen zu Ihrer Eigenen Sicherheit, dieses Angebot abzulehnen.
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Strohhuette von Du Fu
Die songenannte Strohhütte von Du Fu liegt am Huanhua-Bach westlich von Chengdu. Sie ist der ehemalige Wohnsitz von Du Fu, dem großen Dichter aus der Tang-Dynastie. Die bis heute gut bewahrten Gebäude sind Da Xie, die Halle der Gedichte, der Gongbu-Ahnentempel und der Gedenktafel-Pavillion.
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Der Wuhou Tempel
Der „Tempel des Fürsten von Wu“ ist einer der schönsten und ältesten Tempel in Chengdu. Zwar wurde der Tempelkomplex erstmals im 4. Jahrhundert errichtet, aber 1672 komplett restauriert, was den sehr guten Zustand der Gebäude und Skulpturen erklärt. In den einzelnen Gebäuden sind etliche Figuren zu sehen. Einige der schönsten sind die 28 Beamten und Generäle des Staates Shu, deren Charaktereigenschaften in den Farben ihrer Gesichter festgehalten wurden. Neben einem Lotusteich mit einigen Pavillions findet man außerdem das Grab von einem der berühmtesten und beliebtesten Könige: Liu Bei.
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Der Wenshu Yuan
Dieser Tempel ist Chengdus best erhaltener und zugleich größter buddhistischer Tempel. Er ist berühmt wegen seiner 10 Eisernen Figuren buddhistischer Gottheiten und 100 bronzenen Buddhafiguren. Auffälligstes Merkmal des Tempels ist aber die sehr schmale, hoch aufragende, 11-stöckige Pagode in einer seiner Innenhöfe. Zum entspannen laden die schön gestalteten Parklanlagen und ein Teehaus ein.
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Das Dujiang Yan „Bewässerungsprojekt“
Dujiangyan auf dem Min-Fluss am Qingcheng-Berg, 55 km entfernt von Chengdu, ist ein grosses Wasserbauprojekt, das seit ueber 2000 Jahren eine wichtige Rolle gegen Hochwasser und fuer die Bewaesserung spielt. Damit ist die Chengdu-Ebene zu einer Gegend des Reichtums und der Fuelle geworden. Das Landschaftsgebiet Dujiangyan ist schoen und reich an kulturellen Reliken.
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Das Jiuzhai Gou
Das Naturlandschaftsgebiet Jiuzhaigou
Das Minshan-Gebirge erstreckt sich an der Grenze zwischen den Provinzen Gansu und Sichuan entlang. In einer entlegenen Gebirgsgegend gibt es ein Traumland, wo man hintereinanderliegende Bergketten und dichte Wälder, farbige Seen und tausend hinabströmende Wasserfälle, verschiedenartige Vögel und Tiere bewundern kann. Dieses Märchenland auf Erden ist das weltbekannte natürliche Landschaftsgebiet Jiuzhaigou.
In dem 600 Quadratkilometer weiten natürlichen Landschaftsgebiet Jiuzhaigou verteilen sich nur 9 Bergdörfer der tibetischen Nationalität und etwa 52 Prozent des Bodens ist mit dichtem Urwald bedeckt. Im Wald wachsen Bambus, Blumen und Gräser und leben seltene Tierarten wie Pandas, Stumpfnasenaffen und Hirsche mit weißen Lippen. Hier gibt es 3 bekannte Y-förmige Schluchten mit einer Gesamtlänge von mehr als 50 Kilometern, in denen 108 wunderbare Seen, die sich durch Wasserfälle und Bäche aneinanderreihen, liegen. Jeder einzelne See ist ein bezaubernder Landschaftsort und alle zusammen bilden eine lange Bildrolle mit 108 Wunderszenen.
Der See in Jiuzhaigou wird von den örtlichen Bewohnern "Haizi" genannt. Er gehört zu den Abdämmungsseen und ist vor etwa 12 000 Jahren entstanden. Die 108 Abdämmungsseen werden als das erste Wunder Jiuzhaigous betrachtet.
In Jiuzhaigou gibt es viele fünffarbige Seen. Die verschiedenen Wasserfarben, -- Azur, Hellgrün, Purpurgellb, Grauschwarz und Hellblau -- sind von 5 verschiedenen Arten Wasserpflanzenkolonien, die in den Seen wachsen, verursacht. Darunter ist der Wuhua-See der schönste. Er ist ein kalebassenförmiger See, der an drei Seiten von Bergen umgeben ist. Am Bauch der Kalebasse steht ein Muster in Form eines Hinterbeins vom Hirsch. Um das hellblaue "Hinterbein", das etwa 10 Meter lang ist, verteilen sich tiefgrüne Muster in Form einer Winterblume. Die Gesteinsschicht auf dem Seegrund hat viele Gruben in Form einer Winterblume, wo tiefgrüne Wasserpflanzen wachsen, die diese Muster am "Hinterbein" formen. Wenn man diese Seen vom Gipfel eines Berges besichtigt, kann man ein unbewegliches "Hinterbein eines Hirsches" auf dem bunten See schwimmen sehen.
In dieser von Bergen umgebenen grünen Welt werden die Wasserfälle als das zweite Wunder betrachtet. Davon sind der Nuorilang- und der Zhenzhutan-Wasserfall die bekanntesten. Der Nuorilang-Wasserfall ist etwa 100 Meter weit. An seiner Spitze bildet eine Reihe mandschurischer Eschen eine grüne Wand. Das Wasser fließt zwischen Baumstämme hindurch und fällt hinunter. Der Zhenzhutan-Wasserfall fällt von einer steilen Felswand hinunter. Im Sonnenlicht sieht er wie eine bunte Perlenschnur, die am Horizont hängt, aus.
Der Changhai-See ist der größte See in Jiuzhaigou. Er liegt 3000 Meter über dem Meer und wird das ganze Jahr über von Schneebergen umgeben. Die im Frühling, Sommer und Herbst immer schöne Landschaft verwandelt sich im Winter in eine weiße Welt.
Wenn ein Besucher in das natürliche Landschaftsgebiet Jiuzhaigou hineingeht, fühlt er sich wie in einem Bild.
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Leshan und Emeishan
Leshan liegt am Zusammenfluss der Flüsse Qingyi, Dadu und Min. Da hier viele Haitang (ein herbfruchtiger Zierapfel) wachsen, nennt man die Stadt "das aromatische Reich von Haitang". Leshan hat eine lange Geschichte und einzigartige Landschaften. Sehenswürdigkeiten sind die größte Buddhastatue der Welt, der Emei-Berg, der alte Tempel in Wuyou und die Felswand mit tausend Buddhafiguren in Jiajiang. In Meishan gibt es den Sansu-Tempel und den Wawu-Berg.
Der Riesenbuddha von Leshan befindet sich östlich von Leshan und 160 km nördlich von Chengdu. Er ist ein in eine Felswand gehauerner sitzender Buddha. Im Jahr 713 begann man mit der Arbeit, die über 90 Jahre dauerte. Der Buddha ist 71 m hoch und der größte Steinbuddha der Welt.
Der Tempel zum Gedenken der drei Su liegt südwestlich vom Kreis Meishan. Der Tempel war der Wohnsitz der Literaten Su Xun, Su Shi und Su Zhe aus der Nord-Song-Dynastie. In der Ming-Dynastie wurde er zu einem Ahnentempel umgebaut. Er liegt in einer Parkanlage in klassischem chinesischem Stil.
Der Emei-Berg liegt in der Stadt Emeishan 140 km südwestlich vom Leshan-Berg. Er ist einer der vier berühmten buddhistischen Berge Chinas. Die hauptsächlichen Sehenswürdigkeiten sind der Baoguo-Tempel, der Qingyin-Pavillion, die Terrasse Hongchunping, der Xixiangchi, Jinding, der Wannian-Tempel und die Bailong-Höhle. 1997 wurden der Emei-Berg und der Riesenbuddha von Leshan in die Liste des "Natürlichen und Kultuellen Erbes der Welt" aufgenommen.
Der staatliche Waldpark Wawu Shan (Hausdach-Berg) liegt im Südwesten des Kreises Hongya, 50 km weit von Emei-Berg. Die Fläche des Gipfels von über 10 km² ist mit Urtannen und Yunshan (einer Fichtenart) bedeckt. Hier gibt es ein wechselvolles Wolkenmeer, Luftspiegelungen wie buddhistisches Licht und heilige Lampe und den bekannten Lanxi-Wasserfall mit einer Fallhöhe von 1040 m. Die seltenen Taubenbäume und die Azaleen auf dem Berg erstrecken sich über 10 km, ein großartiger Anblick. Im Winter liegt hier 5 Monate lang Schnee.
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Wangjiang Turm Park
Der Wangjiang Turm Park ist zusammen mit dem Grab des Wang Jian und der Strohhütte des Du Fu einer der drei berühmten kulturellen Hinterlassenschaften in Chengdu. Der Park lliegt am südlichen Teil des Jinjiang Flusses. Der Wangjiang Turm wurde zu Ehren einer Frau gebaut, Xue Tao, einer Poetin der Tang Dynastie. Aufgrund des niederen Status einer Frau in dieser Zeit ist die Geschichte der Xue Tao umso faszinierender. Der Wangjiang Turm ist das Wahrzeichen der Stadt Chengdu und rund um den Park sind die Bambus Haine besonders schön. Wenn Sie Glück haben findet gerade das Bambus-Fest statt.
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Qingcheng Shan
Das Qingcheng Gebirge liegt südwestlich von Dujiangyan. Er ist einer der berühmtesten daoistischen Berge in China. Seine reizvolle Landschaft mit den vielen schönen Wäldern ist sehr eingehend. Der Berg, welcher von mehreren Gipfeln überragt wird, hat die Form einer Stadt. Der Berg wird daher als der ruhigste, abgeschiedenste Berg unter dem Himmel bezeichnet und er harmoniert perfekt mit seiner immergrünen Umgebung. Das Qingcheng Gebirge kann man in zwei Teile unterteilen – das Vorder und das Hinter Gebirge. Mit der imposanten Landschaft, der Vielzahl an Kulturschätzen und historischen Örtlichkeiten, und einer Gesamtfläche von ca. 15km² ist das Vordere Gebirge die Hauptattraktion. Unter anderem findet man dort den Palast zur Schaffung des Glücks, den Palast der höchsten Reinheit und die Höhle des Himmelsmeisters.
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Diaoyu Stadt
Hechuan wurde im Jahre 1242 dem 2. Jahr der Chunyou Herrschaft der Süd-Song erbaut. Die Stadt Diaoyu bedeckt eine Fläche von 25km² bis zum Fuße des Diaoyu Gebirges, am Südufer des Jialing Flusses in Hechuans Heyang Dorf. Im Jahre 1258 attackierten die Mongolen die Song aus drei Richtungen, worauf im Februar des nächsten Jahres die Stadt Diaoyu belagert wurde. Die Song starteten einen Gegenangriff. Sie schrieben Geschichte als Sie mit ihren unterentwickelten Waffen den Gegener 36 Jahre lang in Schach hielten. Dies veranlasste europäische Geschichtsschreiber Diaoyu als „Mekka des Ostens“ oder „Wo Gott die Peitsche brach“ zu bezeichnen. Die Ruinen des einstigen Schlachtfelds sind dort noch gut erhalten.
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Jinyun Gebirge
Auch „Kleiner Emei Shan“ gennant ist das Jinyun Gebirge ein Nationalpark 55km von Chongqing entfernt. Auf dem Gebirge gibt es mehr als 1.700 unterschiedliche subtropische Bäume, inklusibe dem „lebenden Fossil“ Metasquoia, eine Pfalnze die es schon vor 160 Millionen Jahren gab, dem Bretscheideria Sinensis und dem „Mottenbaum“. Viele der Pfalnzen dort gibt es sonst nirgends auf der Welt zu sehen.
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