Als Hauptstadt Chinas hat Peking eine lange und abwechslungsreiche Geschichte. Neben den daraus zahlreich resultierenden historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten, wie die Ming Gräber, die Chinesische Mauer, die Verbotene Stadt, der Himmelstempel und der Sommerpalast (alle Weltkulturerbe der UNESCO) bietet Peking auch einen mannigfaltigen Lifestyle den es zu Entdecken gilt. Nicht nur die vielfältigen, schmackhaften Küchen des Landes, sondern auch die unzähligen Möglichkeiten zur Abendgestaltung und die lebhaften Märkte tragen zu diesem Eindruck bei. Peking ist daher unbestritten das Reiseziel in China und sollte Teil einer jeden China Reise sein.
Der Platz des Himmlischen Friedens

Der Platz der 1 Million Menschen fassen kann, gilt als größter öffentlicher Platz der Welt und ist ein Symbol Chinas. Die Flaggenparade bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist außergewöhnlich und auf alle Fälle sehenswert. Der Platz ist von bedeutenden Gebäuden umringt: Das Tor des Himmlischen Friedens, die Verbotene Stadt, die Große Volkeshalle, das Mahnmal der Volkshelden und Mao Zedong´s Mausoleum. Millionen von Besuchern kommen jedes Jahr hierher.
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Die Verbotene Stadt
Die Verbotene Stadt war administratives Zentrum Chinas und Wohnsitz der Kaiser der Yuan Dynastie (1271 - 1368), Ming Dynastie (1368 - 1644) und Qing Dynastie(1644 - 1911). Im 15. Jahrhundert erbaut wurde sie während der Qing Dynastie im 18. Jahrhundert komplett renoviert. Mit mehr als 9000 Räumen und einer Fläche von 72 Hektar ist die Verbotene Stadt der größte und am besten erhaltenste Kaiserpalast der Welt.1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt ist die Verbotene Stadt ein Muss für alle Besucher der Stadt.
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Der Himmelstempel
Der Himmelstempel, der um 1406 in über 14 Jahren Bauzeit unter der Herrschaft des Kaisers Yongle ( Ming Dynastie) errichtet wurde umfasst eine Fläche von 273 Hektar und ist somit 3 Mal so groß wie die Verbotene Stadt. Der Tempel wurde vorallem zur Verehrung des Himmels und zum Beten für eine Gute Ernte während der Ming und Qing Dynastien errichtet. Der Runde Altar, die Echo Wand, das Himmelsgewölbe und die Gebetshalle, eine einzigartige Holzkonstruktion mit blauen Ziegeln und ohne auch nur einen Nagel erbaut, sind die 4 Hauptbestandteile des Tempel. Der ganze Komplex ist eine Schatzkammer chinesischer Architektur und Kunst. 1998 wurde der Himmelstempel zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.
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Lama Tempel Yonghegong (Yonghe Lamasery)
Ursprünglich um 1694 erbaut liegt der Tempel im Nordosten der Stadt. Es ist ein typisches tibetisches Kloster und vereint die Architektur der Han, Mongolen, Mandschuren und Tibetern. Highlight ist sicherlich der über 20m große Buddha, der aus einem Stück Sandelholz geschnitzt ist. Der Tempel enthält buddhistische Kunstschätze: Bilder von Göttern, Dämonen und Buddhas, aber auch tibetische Fresken.
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Sommerpalast (Yihe Yuan)
Mit seinen wunderschönen Gebäuden und Anlagen ist der Sommerpalast der schönste kaiserliche Garten Chinas. 1750 erbaut umfasst der Garten 290 Hektar, von denen ¾ vom Kunming See bedeckt sind. Eine Fahrt auf dem See ist ein Highlight und zeigt all die schönen Brücken, Pagoden und Hügel. Am Nordufer des Sees liegt der Lange Korridor, der auf 700 Meter Länge mythische Malereien und Szenen berühmter chinesischer Sagen zeigt.1998 wurde der Sommerpalast zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.
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Ming Gräber
Ming Gräber werden allgemein die Gräber der 13 Kaiser der Ming Dynastie (1368 - 1644) genannt. 50km außerhalb Pekings sind nur 3 dieser Gräber für die Öffentlichkeit zu besichtigen. Die Gräber Changling, Dingling und Zhaoling. Die Gräber bestehen aus Wänden, Treppen, Pavillions mit Dächern und Innenhöfen. 2000 wurden sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
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Der Heilige Weg
Der Heilige Weg (Shen Dao) ist ein beeindruckender Weg, der vom ersten Tor bis zum ersten Minggrab 7km lang ist. Das Highlight des Weges sind die Statuen von Tieren und Menschen, die die Gräber beschützen sollen. Auch wenn viele Gräber auf der Welt einen solchen Weg haben, so ist dieser jedoch ein ganz Besonderer. 12 Paare von Elephanten, Tigern und mythischen Biestern und 6 Paare militärischer Offizieller sind dargestellt. Ein Spaziergang oder eine Fahrt entlang des Weges lohnt auf alle Fälle.
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Die Chinesische Mauer
1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt ist das 8. Weltwunder ein Muss für jeden Chinabesucher. Mit einer 2000 jährigen Geschichte ist sie ein Symbol der chinesischen Kultur und der Stolz der ganzen Nation. Wie ein Drache schlängelt sich die Mauer die Hügel westwärts und passiert die Regionen Liaoning, Hebei, Tianjin, Peking, Shanxi, Innere Mongolei, Shaanxi, Ningxia und Gansu. Fast 6700km reicht sie und von Ost nach West sind Simatai, Jinshanling, Mutianyu, Badaling und Jiayuguan die Besichtigungspunkte für Besucher.
Simatai (Die Chinesische Mauer)
Simatai gilt als schönster Teil der Mauer. Der Abschnitt ist 5,4km lang und beherbergt 35 Wachtürme, die alle eine besondere Form und Gestalt haben. Als Ausgangspunkt für Wanderungen, Sightseeing und Erkundungen ist Simatai auch Weltkulturerbe der UNESCO. ; Badaling (Die Chinesische Mauer)
Badaling ist sicherlich der spektakulärste Teil. Hier ist der höchste Teil der Mauer. Die Mauer ist hier 7,8m hoch, am Sockel 6,5m und oben 5,8m breit. Es gibt 2 Eingänge um die Mauer zu besteigen. Hier ist der rechte Eingang der am häufigste genutzte, da der Aufstieg hier einfacher ist. Welchen Eingang Sie auch wählen, Sie werden wunderschöne Berglandschaften überblicken.
Mutianyu
Vor über 2000 Jahren erbaut ist dieser Teil der Mauer sehr viel steiler als Badaling. Mutianyu ist in einem sehr guten Zustand und eine Besteigung sollte auf dem ursprünglichen Weg neben den Stufen stattfinden um das Gefühl der früheren Zeit zu bekommen.
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Beihai Park
Während der Jin, Yuan, Ming und Qing Kaiser diente der Park den Kaisern. Der Park bedeckt eine Fläche von 68,2 Hektar, von denen 2/3 mit Wasser bedeckt sind. Der Tempel des Ewigen Friedens, der Neun Drachen Fels, der eine 5m hohe und 27m lange Wand ist, die böse Geister fernhalten soll und die weiße Pagode sind die Highlights des Parks. Der Park ist ganzjährig geöffnet und vorallem im Sommer zur Zeit der Blüte der Lotuspflanze sehenswert.
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Beijing Zoo
Der Zoo ist der größte und älteste Zoo im Asien-Pazifik Raum und beherbergt u.a. die Riesen Panda. 7000 Tiere finden hier ein Zuhause, darunter sind Goldaffen aus Sichuan, Yaks aus Tibet, Tiger aus Manchurien, Meeresschildkröten und Schneeleoparden. Falls Sie keine Zeit haben das Naturreservat für Pandas in Chengdu zu besichtigen, so gibt Ihnen der Zoo in Peking einen Eindruck dieser Tiere.
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Hutong
Die Hutongs sind eine Art Altstadt und ein Symbol Pekings. Die meisten liegen um die Verbotene Stadt herum und sind während der Yuan, Ming und Qing Dynastien entstanden. Die Hauptgebäude sind alle im Viereck errichtet, so das sich ein Innenhof ergibt, der einen Garten beherbergt. Besucher sind begeistert von den Korridoren, Steinanordnugnen und Wasserspielen. Auch ein Besuch eines dieser Häuser mit einem Essen traditioneller Speisen kann in einer Tour durch die Hutongs enthalten sein.
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Konfuzius Tempel
Um 1302 erbaut ist dieser zum Gedenken an Konfuzius errichtet worden. Dem größten Denker, Erzieher und Philosophen im alten China. Als der zweitgrößte Konfuziustempel ( 22000m²) wird er auch Tempel für Literatur und Kultur oder Tempel der Weisheit genannt.
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